Fax-Bestellungen digitalisieren: So geht der Umstieg im Großhandel
Das Fax ist im Gastro-Großhandel noch lange nicht tot. Digitalisieren müssen Sie trotzdem, ohne Ihre Kunden zu verlieren.

Warum Ihre Kunden am Fax hängen
Das Fax ist bekannt, schnell und braucht keine Schulung. Wer Gastronomen zum Umstieg zwingt, riskiert, dass sie zum Wettbewerber wechseln. Der klügere Weg: Der Kunde bestellt weiter wie gewohnt, Sie digitalisieren dahinter.
Was das Fax Sie wirklich kostet
Nicht das Gerät ist teuer, sondern alles danach: Abtippen, Rückfragen bei unleserlichen Stellen, Übertragungsfehler, Bestellungen, die am Wochenende liegen bleiben. Hinzu kommt, dass Sie keine Daten zur Auswertung haben, solange die Bestellung nur auf Papier existiert.
Beantworten Sie acht kurze Fragen und erhalten Sie eine Top 3.
Zum Anbieter-CheckKI als Brücke zwischen Papier und ERP
Moderne Systeme lesen Fax, E-Mail und Foto-Bestellungen aus und legen daraus automatisch eine digitale Bestellung an. Ihre Mitarbeiter prüfen nur noch, was unklar ist. ChefsList (Order Scan AI), Choco (OrderAgent), OrderLion (AI Inbox) und Grapes bieten solche Funktionen an, jeweils mit eigenen Schwerpunkten. Die Technik erklärt KI-Bestellerfassung erklärt.
In fünf Schritten zur digitalen Bestellung
- Kanäle zählen: Wie viele Bestellungen kommen per Fax, Mail, WhatsApp, Telefon?
- Pilotkunden wählen: Starten Sie mit einem kleinen Teil Ihrer Kunden, die offen für Neues sind.
- Artikelstamm prüfen: Saubere Daten bringen bessere Erkennung.
- ERP-Übergabe klären: Wie landet die Bestellung in Ihrem System? (Warenwirtschaft anbinden)
- Schrittweise umstellen: Lassen Sie das Fax als Übergang bestehen und gewöhnen Sie Kunden an die App.
Der Praxistest vor dem Kauf
Lassen Sie 30 bis 50 echte Bestellungen der letzten Wochen durch das System laufen und zählen Sie, wie viele ohne Korrektur ankommen. Nehmen Sie auch schlechte Faxe. Fragen Sie außerdem, was bei unklaren Artikeln passiert und wer Rückfragen beantwortet.
Typische Stolperfallen
- Handschriftliche Bestellungen mit Abkürzungen
- Kundenspezifische Artikelnummern, die nicht im Stamm stehen
- Fehlende Freigabeschleife, sodass Fehler ungeprüft ins ERP laufen
- Kunden, die nach der Einführung doppelt bestellen (Fax und App)
Und wenn das Fax irgendwann abgeschaltet wird?
Viele Betriebe nutzen die Umstellung, um Kunden sanft in die App zu bringen. Zeigen Sie ihnen Vorteile wie Favoriten und Vorlagen, bevor Sie Kanäle schließen. Tipps dazu in Gastronomen für die Bestell-App gewinnen.
Fazit
Fax-Bestellungen digitalisieren heißt nicht, das Fax abzuschaffen, sondern es überflüssig zu machen. Welche Lösung zu Ihrer Warenwirtschaft passt, zeigt der Anbieter-Check.
Grundlage dieses Beitrags
Die Angaben zu Anbietern stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen, vor allem den Webseiten der Anbieter, und aus eigener Recherche im Internet. Wir geben sie als Anbieterangaben wieder und konnten sie nicht im Einzelnen prüfen. Funktionen, Preise und Konditionen können sich jederzeit ändern. Maßgeblich ist allein, was der jeweilige Anbieter Ihnen schriftlich zusagt. Bewertungen und Einordnungen sind unsere redaktionelle Meinung. Hinweise auf Fehler nehmen wir über die Seite Für Anbieter oder die Kontaktseite entgegen und korrigieren sie zeitnah.
Häufige Fragen
Kann KI wirklich handschriftliche Faxe lesen?
Das hängt vom Anbieter und von der Qualität der Vorlage ab. Testen Sie mit eigenen Beispielen und planen Sie eine Prüfung durch einen Mitarbeiter ein.
Was passiert mit Bestellungen, die die KI nicht versteht?
Gute Systeme markieren sie zur Prüfung, statt zu raten. Fragen Sie danach in der Demo.
Brauche ich dafür ein neues Faxgerät?
Meist nicht. Viele Faxe kommen heute ohnehin als E-Mail-PDF an. Klären Sie mit dem Anbieter, wie sie ins System gelangen.
Welche Lösung passt zu Ihrem Betrieb?
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